Belize

An den Ufern von Flüssen und Seen ließen sich die Maya nieder. Der Handel blühte auf und wichtige Kultstätten wurden geschaffen

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Wenn die Sonne aufgeht, erwacht der Regenwald, der Lamanai umschließt, während sich am Ufer Krokodile ausruhen. Am Meer entlang setzte sich der Handel in Altun Ha fort, ein Ort, der dem Sonnengott gewidmet wurde. Die prestigereichste und größte Kultstätte ist zweifelsohne die auf einem Hügel gelegene beeindruckende Caracol (Schnecke).

Das Landesinnere wird von den Montañas Mayas (Berge der Maya) dominiert. Hier wartet das Abenteuer in Höhlen, Wasserfällen und Schluchten, wo die üppige Natur die riesigen Friese der Tempel von Xunantunich am Ufer des Flusses Mopan versteckt hält.

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Cerro Maya

Cerro Maya

Cerro Maya (Maya-Hügel), oder Cerros, wurde das erste Mal während des letzten Teils der mittleren Vorklassik (600 – 300 v.Chr.) erschaffen. Die ersten Bewohner der Stätte widmeten sich der Jagd und der Landwirtschaft. Sie verfügten über Zugang zu verschiedenen Ressourcen, und durch die Lage an der Küste und der Nähe zur Mündung der Flüsse Hondo und Nuevo hat sich Cerros schnell entwickelt.

Während der späten Vorklassik entwickelte sich das Dorf bald in eine große Stadt, die den Großteil des Transports der lokalen maritimen Güter (Muscheln, Salz, etc) und auf dem Seeweg die Importe (wie Jade und Obsidian) in die innerhalb gelegenen Stätte wie Nohmul und Lamanai kontrollierte. Während die Stadt sich wirtschaftlich entwickelte, wurden mehrere Tempel und Paläste zusammen mit einem großen und ausgedehnten Kanal im Zentrum errichtet, sowie landwirtschaftliche Ausdehnungen in den Außenbereichen geschaffen. Trotz dieser Erfolge und aus bislang unerklärlichen Gründen erlitt die Stätte einen rapiden Abstieg am Beginn der Frühklassik. Erst gegen Ende der Klassik nahm sie ihre Aktivität im Zentrum wieder auf.

Der Großteil der Monumente der Stätte befindet sich innerhalb dieses Bereichs und besteht aus mindestens vier großen Tempeln, mehreren Gebäuden des Palastes und zwei Ballspielplätzen (Juego de pelota). Der berühmteste Tempel von Cerros befindet sich ganz im Norden der Stätte, ein Ort, den man schon zur Bucht von Chetumal dazuzählen könnte. Bei den Ausgrabungen dieser Struktur entdeckte man zwei bemalte Figuren aus Stuck. Die orientalische Maske repräsentierte die aufgehende Sonne und die okzidentalische Maske die untergehende Sonne, die nordöstliche Seite der Maske wie Venus, die den Morgenstern symbolisiert, und die westliche Seite wie Venus den Abendstern.

Santa Rita

Santa Rita

Die Stätte Santa Rita wurde um 1200 v.Chr. gegründet. Die Archäologen haben dieses Datum mittels Vergleichen von Keramik von Cuello festgestellt; eine der ersten Arten in diesem Gebiet. Die Klassik wird von einem Gebäude mit einer Reihe von untereinander verbundenen Türen und Zimmern repräsentiert. Im Hauptraum befand sich eine Nische, wo die Opfergaben verbrannt wurden. Zwei Begräbnisse, die ca. auf das Jahr 500 zurückgehen, wurden hier entdeckt. Das erste Begräbnis war das einer Frau mit Schmuck und mehrfarbiger Keramik. Das zweite wurde in einer großen Grabstätte entdeckt. Es ist wahrscheinlich das Begräbnis eines Kriegsherrn. Sie wurden mit dem Stachel eines Teufelsrochens beerdigt, der Einsatz bei Ritualen, bei denen Blut vergossen wurde, fand. In der Postklassik zeichnete sich Santa Maria durch die Einführung von Türkis und Gold aus, mit einem Stil, von dem der aztekische Schmuck inspirierte wurde.

Serpon Sugar Mill

Serpon Sugar Mill
En Southern Highway, cerca de la ciudad Sittee hay un rótulo que indica el camino a la reserva histórica Serpon Sugar Mill.

Die Zuckermühle Serpon ist das erste historische Schutzgebiet des Landes. Versteckt im Wald, eineinhalb Kilometer von der Zufahrtsstraße zum Dorf Sittee Río, ist die Zuckermühle ein wichtiger Meilenstein in der Kolonialgeschichte von Belize. Es handelt sich hierbei um die Ruinen einer alten dampfbetriebenen Zuckermühle, die 1865 vom Unternehmen Serpon in Betrieb genommen wurde. Dies war der Beginn des Industriezeitalters von Belize.

Es wird geschätzt, dass die Zuckerfabrik Serpon zu ihren Glanzzeiten 770 kg Zucker im Monat produzierte und verschickte. Im 19. Jahrhundert war sie mit ihrer Hauptmühle, dem Dampfkessel, dem Motor des Balkens, dem Ofen und einem Warmluftaustauscher ein großes technisches Wunder. Alles wurde durch Dampf gesteuert. Es war im Vergleich zur manuellen Zuckergewinnung, der zuvor von den Mestizen und Maya praktiziert wurde, ein großer Fortschritt.

Lamanai

Lamanai

Lamanai ist das Maya-Wort für "untergetauchtes Krokodil". Der Name des Ortes Lamanay oder Lamayna wurde von Franziskaner-Missionaren im 17. Jahrhundert aufgeschrieben. Er ist einer der wenigen Orte, die ihren ursprünglichen Namen beibehalten haben. Darüber hinaus handelt es sich hierbei um einen der größten Ritualstätten der Maya in Belize. Der Name Lamanai hilft dabei die Motive zahlreicher Krokodile an dem Ort zu erklären. Es sind Bilder mit Darstellungen von Krokodilen, sowohl in der Dekoration, als auch in einem Großteil des Kopfschmucks einer Steinmaske, die sich in einer der Hauptstrukturen des Ortes befindet.

Acht Hauptplätze setzen den zentralen Bereich von Lamanai zusammen. Am nördlichen Ende des Zentrums findet sich eine enorme Plattform (90 x 110 Meter) auf der mehrere große Gebäude stehen, die bis zu 28 Meter hoch sind. An der Seite dieser Anlage befindet sich ein alter Hafen.

Ein Rundgang durch den historischen Stadtkern von Lamanai führt seine Besucher auch zu einem mit Masken geschmückten Tempel. Hier ist eine Maske ausgestellt, die in der Welt der Maya einzigartig ist. Sie ist im linken Teil der Treppe verborgen, da sie aus geschnittenen Kalksteinblöcken gearbeitet ist, anstatt auf Gipsbasis über einen Steinkern. Die Gesichtszüge der Masken sind eindeutig mit denen der Ikonographie der Olmeken verwandt, wie man sie in der Golfküste Mexikos vorfindet. Besonders die Oberlippe und ihre bereite Nase sind charakteristisch. Die Masken sind alle mit Kopfschmuck, der ein Krokodil darstellt, versehen.

Der Tempel birgt auch ein Grab mit menschlichen Überresten in sich. Dieser Mann wurde mit Jade- und Muschelobjekten, einer Vielzahl von Textilien, Teppichen und weiteren vergänglichen Gegenständen beigesetzt. In der Nähe befand sich noch ein zweites Grab, das aus beinahe derselben Zeit stammte, in dem eine Frau bestattet wurde. Die Begräbnisse standen zweifelsohne mit der Thronfolge in Lamanai in Verbindung. Vielleicht waren die Begrabenen Ehemann und Ehefrau oder Bruder und Schwester.

Altun Ha

Altun Ha

Der Name Altun Ha heißt wörtlich "Steinteich" und ist eine ungefähre Übersetzung des Namens eines nahgelegenen Dorfes, welches den gleichen Namen in der Sprache der Maya aus Yucatán trägt. Es sind mindestens 500 Strukturen und Hügel freigelegt. In ihrer Blütezeit hatte die Stadt Altun Ha, die nahgelegenen Ansiedler mitgezählt, zwischen 8000 und 10000 Einwohner, von denen sich etwa 3000 alleine im Stadtkern ansiedelten.

Die ersten Spuren von Siedlungen in Altun Ha gehen auf das Jahr 200 v.Chr. zurück, obwohl es wahrscheinlich ist, dass Jagd treibende Nomaden dieses Gebiet schon viel früher bewohnten. Die ersten Gebäude wurden im Westen des Zentrums errichtet und sind nicht besuchbar. Das erste Gebäude im Stadtkern wurde zu Lebzeiten Christi gebaut. Die wichtigsten baulichen Maßnahmen wurden gegen 100 n.Chr. in nächster Nähe des Hauptbewässerungskanals durchgeführt: die des Tempels. Die Aufmerksamkeit verschob sich allerdings im klassischen Zeitalter (250 n.Chr.) in den Stadtbereich, den man heute besichtigen kann.

Man kann den Fall der Maya-Zivilisation auf keinen einzigen Grund zurückführen. Es gibt allerdings Belege dafür, dass die regionalen Konflikte für den Untergang von Altun Ha verantwortlich zu machen sind.

Das Zentrum von Altun Ha wurde nach dem Fall der Stadt nicht vollständig verlassen, sondern wurde über rund 100 Jahre hinweg weiterhin bewohnt. Danach verebbten menschliche Aktivitäten an diesem Ort. Im 13. Und 14. Jahrhundert, 200 Jahre später, wurde sie wieder bewohnt.

El Pilar

El Pilar

El Pilar (Der Pfeiler oder Eckpfeiler) wurde so genannt, nachdem an dem Ort ein Militärlager aufgeschlagen wurde. Es ist einer der größten klassischen Maya-Siedlungen in Belize. Die Stätte hat einen Bereich für Rituale und ist sowohl dort, wo öffentliche Gebäude standen, als auch da, wo sie privat waren, einmalig gut strukturiert. Mindestens 15 Höfe und Plätze wurden auf einer Siedlungsfläche von 50 Hektar entdeckt. Das Zentrum ist mit einem Pelota-Platz (Ballspielplatz) im Süden, einem Hauptpalast im Norden und einer breiten Straße, die nach Guatemala führt, bedacht. Der Ort hat insgesamt eine Fläche von etwa 75 Hektar. Einige Gebäude sind zwischen 15 und 18 Meter hoch. An dem Ort sind Wasserreserven vorhanden gewesen, die der Bevölkerung während der Trockenzeit zur Versorgung dienen konnte. El Pilar ist nur 50 Kilometer von Tikal in Guatemala entfernt.

Der erste archäologische Bericht über El Pilar wurde 1972 geschrieben, als der Kommissar für Archäologie den Ort aufgrund von Berichten über Plünderungen besuchte. Anabel Ford von der Universität Kalifornien begann ihre archäologischen Arbeiten in Belize (BRASS) 1982. Von diesem Moment an untersuchte Ford die ganze Region. 1993 und 1994 wurden umfangreiche Ausgrabungen an dieser Stätte durchgeführt. Eine der größten Besonderheiten ist die großartige Aussicht. Mitte 1990 wurde El Pilar zu geschütztem Gebiet erklärt.

Cahal Pech

Cahal Pech

Die archäologischen Untersuchungen, die zwischen 1988 und 2002 durchgeführt wurden, haben ergeben, dass Cahal Pech etwa 1200 v.Chr. errichtet, und zwischen 800 – 900 n. Chr. verlassen wurde. Die Fundstätte gibt besonders aufschlussreiche Auskünfte über die ersten Maya-Siedlungen im Westen von Belize. Die kulturellen Funde deuten darauf hin, dass die ersten Bewohner dieses Ortes schon relativ weit entwickelt waren. Sie bauten große runde Plattformen für Zeremonien,  Meißelungen aus Mesoamerika der Olmeken mit Symbolen in Keramik, Jade und Obsidian, der aus Guatemala importiert wurde, viele weibliche Figuren und dekorative Gegenstände, die aus Muscheln hergestellt wurden, welche man von der karibischen Küste hingebracht hatte.

Während der Epoche der späten Frühklassik (300 v.Chr. bis 300 n.Chr.) wurde Cahal Pech zu einem der wichtigsten religiösen Zentren der Region Valle del Río in Belize. Aus dieser Zeit ist ein relativ großer Tempel erhalten, der besucht werden kann. In Cahal Pech befindet sich die erste gemeißelte Stele, die in Belize entdeckt wurde. Sie stellt einen Menschen dar, der sich im Maul eines Jaguars oder Monsters befindet. Die Stele könnte einen der ersten Gouverneure des Ortes darstellen.

Xunantunich

Xunantunich

Xunantunich bedeutet in der Maya-Sprache „die Maid vom Felsen“ oder „die steinerne Frau“. Es handelt sich um eine Kultstätte der Klassik. Das Zentrum dieser Stätte ist nur 300 Quadratmeter groß, aber die Peripherie umfasst mehrere Quadratkilometer. Eine der Bauten ist 130 Meter hoch, was sie zu einer der höchsten Bauten von Belize macht. Darauf befinden sich zwei Tempel. Der kleinere Tempel ist für sein großes Stuckfries bekannt und für eine Maske mit großen Ohren – wahrscheinlich der Sonnengott. Neben dieser Maske befindet sich ein Zeichen des Mondes mit einer Umrahmung und Zeichen, die die Venus repräsentieren.

Es wurden Ausgrabungen im Westen von El Castillo vorgenommen, die ein monumentales Gipsfries zum Vorschein brachten. Es sind drei sitzende Figuren, flankiert von Blättern als dekorative Elemente, die in Knoten enden. Eine der Figuren sitzt und arbeitet an Kettchen für den Knöchel mit Knoten. Eine andere Figur ist in Tanzhaltung und hält sich an Seilen fest, die wie Geburtsseile aussehen, die sich von einem Balken des Hauses der Frauen während der Geburt ausbreiten.

Barton Creek

Barton Creek
Straße Chiquibul, im Distrikt Cayo, in der Umgebung von la Comunidad Menonita Barton Creek.

Die Höhle La Cueva de Barton Creek liegt unter der Erde und läuft daher besonders Gefahr, durch menschliche Aktivitäten zerstört zu werden.

Es ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Destrikt Cayo. Neben der Schönheit der Natur ist auch in der Höhle ein breites Spektrum kulturell interessanter Überreste der antiken Maya zu bewundern. Artefakte, Kamine, Ausformungen der Höhlen und menschliche Überreste sind am Ufer des Flusses zu finden. Dies weist darauf hin, dass die Höhle rituell von großer Wichtigkeit für die antiken Bewohner der Region gewesen ist.

Die Höhle La Cueva de Barton Creek ist Teil eines großen Flusssystems und eines der bedeutendsten unterirdischen Orte von Belize. Die kulturell interessanten Gegenstände wurden ausschließlich im ersten Kilometer flussabwärts gefunden. Die Aktivität der Maya lässt sich durch Fundstätte nachweisen, die sich auf Flussausuferungen und Nebenarmen von rund zehn Kilometer Länge ausbreiten. Die erste Kultstätte befindet sich links neben dem Eingang der Höhle und somit rund 30 Meter von der Brücke Puente Maya, die über den Fluss geschlagen ist. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Brücke "Maya" weder von den Maya gebaut, noch verändert wurde. Es handelt sich um eine natürliche Felsformation, die sich ergab, als der Fluss durch Erosion sein Flussbett tiefer in den Felsen einschnitt.

Caracol

Caracol

Caracol (Schneckenturm, Sternwarte) befindet sich in Caana. Caana bedeutet in der Sprache der Maya “Ort des Himmels” und besteht aus Palästen und Tempeln.

Im Zentrum befindet sich die Mehrheit der größten Bauwerke in Caracol mit den gesamten gepflasterten Hauptstraßen innerhalb und außerhalb der Zone. Neben den Ballspielplätzen (Juego de pelota) gibt es noch weitere Gebäude. Aufgrund der Größe und des leichten Zugangs zu den niederen offenen Plätzen kann man annehmen, dass diese die Treffpunkte für öffentliche Aktivitäten waren. Die elf wesensgemäß erhöhten Maya-Straßen (Sacbé) sind typisch für Caracol und repräsentieren ein internes Straßensystem. In Caracol dienten die befestigten Straßen vor allem dem Transport innerhalb des Gebietes und der Kommunikation.

Die Forschungsergebnisse und die Ausgrabungen in Caracol weisen darauf hin, dass die Mehrheit der Gruppen der offenen Plätze als Wohnsitz diente. Die Verteilung der Begräbnisdaten, in Verbindung mit der Größe der Struktur und der Komplexität der Gruppe, deuten auf eine weite Verteilung des Reichtums. Die Untersuchungsergebnisse deuten weiters darauf hin, dass die soziale Organisation von Caracol nicht nur das Leben der Herrscher in den urbanen Zentren und die Bauern in den Randgebieten, sondern auch den Mittelstand miteinbezog, der einen großen Teil der Gemeinschaft darstellte. Die Integration der ansässigen Gruppen mit einem Terrassensystem zeigt, dass die Anwohner in irgendeiner Weise in die Landwirtschaft einbezogen waren. Die Spezialisierung auf ein Kunsthandwerk ist auch sichtbar. Die Verteilung der Feuersteinwerkstätte, in Verbindung mit dem allgemeinen Versuch, die gepflasterten Straßen von Caracol beendet zu sehen, die als Marktplätze dem Austausch von Grundgütern und fertigen Produkten aus eigenen Haushalten und für den Erhalt der importierten Güter dienten, befanden sich unter der Kontrolle der Bürokratie und der Steuern des Staates von Caracol.

Nim Li Punit

Nim Li Punit

Der Name Nim Li Punit leitet sich von einer von zwanzig Inschriftsarbeiten ab, die an diesem Ort auf sechs Stelen zu finden sind. Jene gemeißelte Abbildung stellt eine Figur dar, die einen großen Kopfschmuck trägt. In der Maya-Sprache Kekchi bedeutet Nim Li Punit „der große Hut“. Das Monument, in dem diese Abbildung eingemeißelt ist, ist die größte Stele von Belize.

Nim Li Punit wird als Kultstätte mit zwei Plätzen angesehen, von denen einer höher gelegen ist. In Nim Li Punit befinden sich 25 Stelen, von denen acht eingemeißelt sind. Die größte ist über einen Meter groß und besteht aus trockenem Sandstein, was typisch für die Stätten im Süden Belizes ist. Es gibt drei Bereiche für Ballspiele (Juego de pelota) und einen Platz. Die große Anzahl an Stelen macht Nim Li Punit zu einer einzigartigen Stätte.

Nim Li Punit war zu einem großen Teil der Spätklassik bewohnt.

Es wurde eine weitere Stele gefunden, sowie eine Grabstätte in der Akropolis mit 36 Keramikgefäßen und anderen wertvollen Objekten. Die eingemeißelte Stele ist besonders interessant, da sie das Schriftzeichenemblem von Copán trägt. Dies weist darauf hin, dass die Orte im Süden von Belize möglicherweise politische Beziehungen mit ihren größeren Nachbarn in Honduras hatten.

Lubaantun

Lubaantun

Die antike Stadt Lubaantun erhebt sich über einer großen Plattform, die in der Spätklassik (730-860 n.Chr.) in wenig mehr als hundert Jahren errichtet wurde. Die Archäologen sind der Meinung, dass Lubaanun ein Verwaltungszentrum war, das den Handel regulierte und, nah bei Nim Li Punit gelegen, als religiöses, zeremonielles und rituelles Zentrum fungierte. Dieses Kultzentrum der späten Klassik zeichnet sich durch seinen ungewöhnlichen Baustil aus, der für den Süden von Belize bezeichnend war.  Die Pyramiden und großen Wohnanlagen sind aus Steinblöcken errichtet, die mit einer Art Mörtel verkleidet waren. Die Konstruktionen auf der Spitze waren anstatt aus Stein aus vergänglichen Materialien gearbeitet, die sich nicht erhielten. Der Name bedeutet in Maya "Ort der gefallenen Steine"

Lubaantun hat drei Pelota-Plätze: einen im Osten, einen im Westen und einen im Süden,der wichtigsten religiösen Gebäude.

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