Die Weltanschauung der Maya, der Himmel, die Erde und die Unterwelt werden in dem Popol Vuh beschrieben

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Die Weltanschauung der Maya ist im Detail im magischen Text der Maya niedergeschrieben, dem Popol Vuh (Buch der Ratschläge). Laut diesem schufen die Götter ein Wesen, das sie anbeten sollte und ihnen Opfer darbringen möge. Bei ihrem ersten Schöpfungsversuch scheiterten sie, da sie Wesen schufen, die nicht in der Lage waren, sich verbal mitzuteilen: Vierfüßige Tiere und Vögel. Beim zweiten Versuch scheiterten sie wieder, weil ihr Wesen aus Lehm beim Kontakt mit dem Wasser zerbrach. Beim dritten Versuch schufen sie Kreaturen aus Holz, die ebenfalls nicht in der Lage waren, sie zu verehren. Erst beim vierten Anlauf schafften sie es, ihr Ziel zu erreichen und schufen den Menschen aus Mais. Die Bewegungen des Kosmos werden durch Abendteuer erzählt, bei denen die göttlichen Helden die Sonne, den Mond, die Planeten und die Sterne darstellen. Unter diesen Helden sind auch folgende zu erwähnen: die Zwillinge Hunahpú und Xbalanqué, den Kindern der Mutter der Unterwelt, bei der sich Hunahpú im Zuge einer Schlacht zwischen der Unterwelt und der Erde in die Sonne verwandelt und Xbalanqué in den Mond.

Die Weltanschauung der Maya, der Himmel, die Erde und die Unterwelt werden in dem Popol Vuh beschrieben