Uxmal

Die bedeutenste der Maya-Städte auf der Puuc-Straße

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Uxmal liegt 80 Kilometer südlich von der Stadt Merida. In der Gemeinde Santa Elena. In Yucatán.

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Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise

Der Eintrittspreis zur archäologischen Ausgrabungsstätte beläuft sich auf 51 Pesos. Die von CULTUR eingehobene Gebühr beträgt weitere 60 Pesos, was einen Gesamtpreis von 111 Pesos pro Kopf ausmacht.

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In Uxmal ist es ratsam entweder sehr früh zu kommen, vor der Ankunft der Besuchermassen, oder spät am Nachmittag, wenn der Sonnenuntergang einsetzt. Den Ort leer zu erleben ist angebracht, da man nur zu diesen Zeitpunkten erleben kann, dass Uxmal, auch wenn die Stadt schon vor 1000 Jahren verlassen wurde, nicht ausgestorben ist.

Der Name der Stadt Uxmal bedeutet “drei Mal errichtet” oder “drei Ernten” und verweist schon mit dem Namen auf die Komplexität der Stadt, die auf den Hügeln von Puuc errichtet wurde; Hier wo die Eintönigkeit der yukatekischen Gleichförmigkeit der Landschaft endet, bildeten sich diverse Maya-Städte.

Die Blütezeit erlebte die Stadt in der späten Klassik und gegen Ende der Klassik. Als wichtigste der Städte der Puuc-Region dehnte sie sich auf zwölf Quadratkilometer aus und hatte bis zu 20 000 Einwohner.

Die Bedeutsamkeit von Uxmal steht auch mit dem enormen Aufwand in Beziehung, die die Einwohner unternommen hatten, um die Gebäude zu errichten. Die Stadt verbündete sich mit Kabah durch eine Sacbé (Maya-Straße) von 18 Kilometern Länge.

Sie war das wirtschaftliche und politische Zentrum einer ausgedehnten Region, aus der der architektonische Puuc-Stil hervorging.

Im Gegensatz zum Großteil der anderen präkolumbischen Städte, scheint die Anordnung der Gebäude von Uxmal keinem geometrischen Muster zu folgen. Die Räume sind auf eine viel subtilere Weise organisiert: erstens sind die Gebäude nach astronomischen Phänomenen hin ausgerichtet, wie zum Beispiel dem Aufoder Absteigen der Venus, und zweitens sind sie der Topographie des Ortes angepasst, die sich durch eine Reihe von Hügeln kennzeichnet.

Der Herrscherpalast (El Palacio del Gobernador) setzt sich aus drei Plattformen zusammen, von denen eine besonders groß ist. Der Fries ist eines der schönsten Beispiele für geometrische Maya-Kunst, die mit Mosaiken aus Stein zusammengesetzt wurden. Auch die Maskaronen des Chac und der Schlangen sollten hier erwähnt werden. Es ist möglich, dass die wellenartigen Bewegungen der Maskaronen die anscheinenden Bewegungen der Sonne nachbilden soll

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Im Nordosten steht ein enormes Gebäude, dass sich das Viereck der Nonnen (Cuadrángulo de las Monjas) nennt. Die Spanier fühlten sich von den 26 Kammern an ein Konvent erinnert, das durch vier längliche Gebäude, die ringsum mit Reliefs verziert waren, und in deren Mitte sich ein rechteckigen Hof bildete. Diese Gruppe sticht durch die Verzierungen mit geometrischen Ornamenten, Masken des Chac und Tláloc, und Schlangenmotiven hervor.

Rechts vom Viereck der Nonnen, befindet sich das charakteristischste Gebäude Uxmals, das sogenannte Haus des Wahrsagers oder des Zwergen (La Casa del Adivino o del Enano), eine 35 Meter hohe Pyramide. Der Bau wurde im 6. Jahrhundert begonnen und es brauchte mehr als 400 Jahre, um die gegenwärtige Struktur fertigzustellen, indem fünf Tempel, einer über den darunterliegendend, übereinander gebaut wurden. Heute kann man die Tempel II, IV und V besichtigen, aber dafür muss man eine äußerst steile Treppe (60º) erklimmen. Der Aufstieg wird allerdings durch einige Darstellungen des Regengottes Chac und einer unvergesslichen Aussicht belohnt.

Die Fassade des Tempel IV enthält im oberen Teil der Pyramide eine besonders expressive Darstellung oder Maskarone des Chac mit quadratischen Augen und Schnurrbart. Der offene Mund, der mit Zähnen ausgearbeitet ist, stellt den Eingang dar. Der Tempel III befindet sich hinter dem Tempel IV. Darüber, noch über den geometrischen Ornamenten der Tempel II und III, befindet sich der Tempel V, der eine kleine Nachbildung des Herrscherpalasts darstellen könnte.

Im Eingangsbereich befinden sich Reste eines Triumphbogens (Carco triunfal), der sechs Meter hoch war, und von dem aus der Sacbé (Mayaweg aus Stuck) in die Enklave Kabac führte.

In der archäologischen Stätte gibt es noch weitere Konstruktionen: Das Taubenhaus (El Palomar), dessen Name sich der Ähnlichkeit eines Taubenhaus ableitet, und das Schildkrötenhaus (Casa de las Tortugas), das sich so nennt, weil ein Fries mit kleinen Schildkröten das Gebäude umrundet. Die Schildkröte ist eines der Tiere, welche mit dem Regen in Verbindung gebracht werden.

Von ihrem Umfang lässt sich ableiten, dass die Große Pyramide mit ihren neun aufeinander geschichteten Sockeln ähnlich groß gewesen sein muss, wie die des Wahrsagers. Die Struktur an der Spitze trägt den Namen Tempel der Aras, da sie das Hauptmotiv der Fassade darstellen. Dort sind sie mit geometrischen Ornamenten und quadratischen Schlangenmäandern, die ineinander verschlungen sind, ergänzt.

Das Friedhofsrechteck (El Cuadrángulo del Cementerio) ist in alle vier Richtungen hin bebaut. Im Hof befinden sich vier kleine Plattformen, die an den Seiten mit Reliefs, mit Hieroglyphen und Totenköpfen, die Kopfschmuck tragen und Augen haben, ausgeschmückt sind.

Ratschläge...

Kleidung

Tragen Sie bequeme Schuhe (vorzugsweise Sportschuhe), mit denen Sie gut laufen können, um die verschiedenen Bereiche der Ausgrabungsstätte zu begehen.

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Denken Sie daran, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, den Ort zu respektieren und somit sauber zu halten, und in dem Zustand zu hinterlassen, in dem Sie ihn gerne vorfinden würden.

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Man verlässt Mérida über die südwestliche Ausfahrt nach Campeche, Richtung Bundesstraße 180 Mérida-...

Man verlässt Mérida über die südwestliche Ausfahrt nach Campeche, Richtung Bundesstraße 180 Mérida- Calkini. Nach 10 Kilometern nimmt man an der Kreuzung die Bundesstraße 261 Hopelchen-Uman und fährt 51 Kilometer in Richtung Süden, bis man an die Ausgrabungsstätte Uxmal gelangt.
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